Cartiers Leben: Geboren am 5. September 1928 in Zürich. Der Vater, ein Drehermeister stand mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Von den künstlerischen Ambitionen seines Sprösslings wenig angetan, verknurrte er ihn zu einer KV- Lehre. Sein Geschäftssinn wurde so geschult und er lernte Kunst und Geld verdienen unter einen Hut zu bringen.“ Cartier sattelte in Zürich bald aufs Teppichgeschäft um. Seine Dienste als Designer von Grossteppichen waren heiss begehrt. Mit 70 Jahren stieg er aus dem Geschäftsleben aus, das er in Zürich aufgebaut hatte und widmet sich nur noch seiner eigenen Kunst.

Paul Cartier wohnhaft mit seiner Familie an der Burghaldenstrasse 40 aus dem Jahre 1643, dass er bereits schon vor 30 Jahren mit seiner Tochter zusammen umgebaut hatte. Damals hätte er gerne auch den zweiten Hausteil die Nr. 40, ein noch älteres Gebäude aus dem Jahr 1461, gekauft. Doch erst 2009 entschied sich die frühere Eigentümerin, doch noch auf Cartiers Angebot das Haus zu verkaufen einzutreten. Eine seiner bronze Skulpturen über 3 m Durchmesser, ziert seinen mit viel Liebe angelegten Garten.

Die Bausubstanz des fast 600- jährigen Hauses beflügelte Cartiers Künstlersinne noch einmal ganz und gar. Mit seiner Tochter Sibylle, die wiederum ein Jahr voller Hingabe mit Ihm als Architektin arbeitet, machten Sie sich an den Umbau. Da das Gebäude schlecht unterhalten war, musste neue Bausubstanz her. Dank jahrelanger Umbauerfahrung und diversen Beziehungen wurden Sie fündig in Seelisberg. Ein spätmittelalterliches Holzhaus, zum Abriss freigegeben diente dem Richterswiler Haus als zusätzliches Baumaterial. Ein jahrhundertealter Eichenbalken aus der Innerschweiz ziert heute das Cheminée im neu gestalteten Umbau, wo alt und modern harmonisch vereint wurde. Mehrere alte Sandsteinquader von einem stillgelegten Friedhof konnten Sie gut als Treppenstufen oder Fenstersimse verwenden.

Die Wohnhäuser dienen heute unter anderem dem Künstler auch als Atelier und Kunst Galerie.